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Ayurveda – Fit in den Herbst

Süsses oder Saures, das war auch hier die Frage?

img_5641-e1573820275837.jpgAber nicht im Halloweenschen Sinne, sondern im ayurvedischen. Und das alles im Zeichen der drei Doshas Kapha, Vata und Pitta. Nach einer wunderbaren Tridosha-Yogapraxis starteten wir mit einem verdauungsanregenden Shot, so konnten wir unser Agni (= Verdauungsfeuer) stärken und den Vortrag gut verdauen. Auch in Vorbereitung auf den «praktischen Teil» – das Essen verschiedener ayurvedischer Köstlichkeiten – brachten wir mit diesem Aperitif unsere Verdauungssäfte schon mal in Wallung.

Ayurveda_WS

Im Fokus meines Vortrags standen die Grundprinzipien der ayurvedischen Ernährung, die wichtigsten Gewürze, Kräuter und Essenzen und die Integration des Ayurveda in den Alltag. Vor allem auch um das Immunsystem zu stärken. Hier möchte ich euch nochmals an die «Golden Milk» erinnern. Kurkuma ist derzeit in aller Munde und das ist auch gut so.

In der Zwischenzeit habe ich so viele verschiedene Beiträge zu dieser «Wunderwurzel» gelesen und es kursieren auch wahnsinnig viele verschiedene Rezepte für «Golden Milk-Masalas». Zum Beispiel hier:

Golden Milk

Noch ein kleiner Tipp von mir: Wer nicht gerne tierische oder pflanzliche Milch trinkt, kann die «Golden Milk-Mischung» z. B. auch in das Porridge am Morgen einrühren. Mit einer Extraprise Zimt, Kardamom, Honig, Kokosöl und wunderbar energiegeladenen, angerösteten Kernen (bei mir Sonnenblumen- und Pinienkerne). Die Frucht darf bei mir auch nicht fehlen, in diesem Fall war es Birne. So startet ihr ganz wunderbar gestärkt und geschützt in den Tag, und es schmeckt einfach himmlisch.
Oder am Abend vor dem Schlafengehen, oder als Zwischenmahlzeit. In jedem Fall ideal und lecker!

 

Ein besonderes Highlight unseres Yoga-Ayurveda-Abends war das gemeinsame Essen. In so angenehmer Gesellschaft konnte es uns nur gut schmeckten, ich hoffe euch auch. Herzlichen Dank euch allen für diesen tollen Abend! Ganz besonderen Dank dir, liebe Steffi!

Die Dattelcreme hat meiner Meinung nach wirklich Suchtpotenzial, deshalb hier zur Sicherheit nochmal das Rezept.

Ayurveda = das „Wissen vom Leben“, die Balance von Körper, Geist und Seele. Was genau ist Ayurveda und wie kannst du ihn in deinen Alltag, in deine Ernährung einfliessen lassen? Wie kannst du dein inneres Feuer entfachen, was verleiht dir Stabilität und wie bekommst du wieder mehr Leichtigkeit? Mithilfe eines ayurvedischen Lebensstils und der „Kraft der Natur“ Krankheiten vorbeugen, gesund und fit im Alltag sein und sich rundum wohlfühlen.
Ab sofort im Studio YOGASU…

Ayurveda-Angebot

Meine Malakette

Was für ein wunderbarer Moment, wenn 8 Yoginis all die schönen Edelsteine für ihre ganz persönliche Malakette, einen aus 180 Perlen geknüpfte Gebetskette aus dem Hinduismus und aus Buddhismus, aussuchen. Inspiriert von den Farben, der Bedeutung oder einfach nach Instinkt wurden die Perlen gemeinsam mit Quasten und Anhänger ausgesucht. Aufgeregt, neugierig, gespannt, vielleicht auch etwas nervös, ob man das denn überhaupt kann. Vielleicht so ein bisschen wie vor der ersten Yogastunde. Und ja man kann es. Auch wenn es Fingerfertigkeit gebraucht hat. Geduld, Muse, Ruhe und die Bereitschaft, dass eventuell nicht jede Perle durch den Faden passt.

8 wunderschöne Gebetsketten sind an diesem Abend entstanden. Jede einzelne Kette passend zu ihrer Trägerin. Etwas ganz persönliches, eine Kette die Energie, Kraft, Anmut und in manchen Alltagssituationen auch Halt geben darf. Unabhängig  davon, ob man sie zum Rezitieren von Mantras, der stillen Meditation verwendet oder einfach als Schmuckstück trägt.

Allen Trägerinnen wünsche ich viel Freude mit ihren Ketten und freue mich auf den nächsten Workshop und wieder neue Ketten entstehen dürfen.

 

Yoganeuling

Wann hast du das letzte Mal etwas Neues probiert?
Was löst das Neue in mir aus? Wer wird in dieser Yogagruppe sein? Kenne ich jemanden? Bin ich ganz für mich alleine gekommen oder habe ich die Freundin als Sicherheitsanker und Begleiter neben mir?
Was wird von mir erwartet? Wird etwas von mir erwartet?
Uns so hat für Yoganeulinge die erste Yogastune unter dem Thema „Erwartungen“ begonnen. 12 Augenpaare haben mich gespannt angeblickt und ge(er)wartet, was ich zusagen habe. Schnell war der Bann gebrochen, die erste Unsicherheit verflogen und ein Gefühl des Wohlfühlens hat sich eingestellt.
Ein Zauber, Energie pur, Freude an der Bewegung, ein achtsames Zuhören sowie die Faszination WAS Yoga eigentlich alles ist. Nämlich auch Freude, mal ein Lachen, mal ein tiefes Schnaufen, mal ein Schmunzeln, ein Öffnen gleichermassen wie die Sinne zurückziehen.
Einmal mehr konnte ich als Yogalehrer Schüler sein und in den vergangen 6 Wochen sehen, wie wunderbar jeder Einzelne für sich beginnt in sein Yoga einzutauchen. Von Herzen bin ich immer wieder dankbar genau das Erleben zu dürfen und so weitere Menschen dem Yoga näher zu bringen. Denn nicht wir finden den Yoga, sondern der Yoga findet uns.
Namasté

WELTYOGATAG, 21. Juni

 

Spruch
Studio Yogasu

Der Weltyogatag, immerhin von der UN ausgerufen, als nicht mehr wegzudenken aus dem Alltag, aus dem Gesundheitswesen, für jederman(frau) nach seinem Können praktizierbar, lässt uns einmal im Jahr ein Stück mehr an Yoga denken. Radio, TV, Medien erinnern uns heute 24 Stunden daran. Aber stellt sich doch für mich die Fragen: „ist nicht jeder Tag ein Yogatag..?“ Kommt drauf an, was Yoga für dich bedeutet?
Wo fängt der Tag an, wo hört er auf? Wo fängt Yoga an, wo hört Yoga auf? Hört Yoga je auf, wenn man einmal eingetaucht ist, in die unendliche Weite die es uns geben kann. Mein idealer Tag beginnt mit Yoga und endet mit Yoga, auch wenn das nicht immer auf der Matte ist.

In diesem Sinne, ein paar Zeilen zum Nachdenken für euch!

Namasté Steffi

 

EARLY BIRD

Maske_01Was für ein wunderbarer Start in den Tag. Was für einen Yogapraxis. Es erfüllt mich immer wieder mit Glück und Dankbarkeit, wenn neue (alte) Yogis den Weg zum Yoga (wieder)finden. So heute geschehen. Wenn Menschen sich aufrafft um morgens um 7.00 Uhr, wenn die Vögel bereits zum zweiten Mal zwitschern, nach langem oder nach ihren ersten Yogaerfahrungen, den Weg auf die Matte finden und mit mir gemeinsam praktizieren. Jeder nach seinem Können, seiner körperlichen Bereitschaft, in seinem Atemfluss. Dann zeigt mir Yoga auf ein Neues – alles ist da – alles ist Yoga. Dann geht es nicht darum, ob ich die Handflächen auf den Boden aufsetzen kann, die Ferse zum Gesäss bringen kann, sondern viel mehr die Einstellung einen Weg zu mir zu finden.
Ich meine zu glauben, einige konnten den Tag heute mit viel Freude, Dankbarkeit und Lebendigkeit beginnen und hoffentlich auch beenden.

In diesem Sinne freue ich mich auf den nächsten EARLY BIRD am kommenden Dienstag, 12. Juni um 7.00 im Studio. Namasté